Rehamanagement


Erfolgreiches Rehamanagement benötigt Vertrauen. Deshalb unterliegen Ihre Daten und Angaben der Schweigepflicht. Nur so kann es gelingen, einen zielführenden und auf der Grundlage Ihrer persönlichen Situation erstellten Rehaplan umzusetzen und geeignete und nachhaltige Lösungen zu erreichen. Wesentlich ist dafür die Einbeziehung aller Beteiligten.

 

Das persönliche Gespräch und die persönliche Begleitung stehen dabei im Vordergrund.

Ich kümmere mich um Sie und setze meine langjährige Erfahrung fachkundig und zuverlässig für Sie ein, damit Sie Ihren Weg durch die Rehabilitation so gehen können, wie es möglich und sinnvoll ist.

 

Ziel der medizinischen Rehabilitation ist die Verbesserung der gesundheitlichen Situation, indem Behandlungen aufeinander abgestimmt werden und ein persönlicher Rehaplan erstellt und gemeinsam umgesetzt wird.

 

Die berufliche Rehabilitation umfasst die Wiedereingliederung ins Berufsleben. Dafür wird ein individuelles Eingliederungskonzept erstellt, das dann mit verschiedenen Instrumenten durchgeführt wird.

 

Die soziale Rehabilitation will betroffenen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen oder sichern, so dass sie möglichst unabhängig von Pflege sind.

 

Das Pflege- und Hilfsmittelmanagement befasst sich damit, verbliebene Einschränkungen zu ermitteln und den daraus resultierenden Bedarf zu decken. Es fördert zudem verbliebene Fähigkeiten, um eine möglichst hohe Selbstbestimmtheit der betroffenen Menschen zu erhalten.

 

Das Reha-Management im Bereich Wohnen und Arbeiten verfolgt das Ziel, durch bauliche und/oder technische Lösungen Barrierefreiheit zu Hause und/oder am Arbeitsplatz zu erreichen.

 

Mobilität ist ein weiterer und wichtiger Aspekt der Rehabilitation. Schon im Krankenbett stellt sich die Frage, wie werde ich mobil und was benötige ich dazu? Am Ende kann dann auch die Anpassung oder Neuanschaffung eines Fahrzeuges stehen.

Sozialcoaching


Den Alltag wieder bewältigen zu können, stellt für arbeitslose Menschen mit körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen oft eine zu große Hürde dar.

 

Hier setzt das Sozialcoaching an. Es umfasst eine Unterstützung in nahezu allen Lebensbereichen und zielt darauf ab, die eigenen Ressourcen wiederzuentdecken und sie zu stärken. Auf lange Sicht werden darüber die soziale Integration und die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben angestrebt. Auf dem Weg werden die entstandenen und vorhandenen Hemmnisse festgestellt, Pläne entwickelt, sie zu überwinden und diese auch umgesetzt.

 

Dies erfolgt in Einzelgesprächen, Trainings zur beruflichen Situation, Begleitung zu Ämtern oder Klärung mit anderen Beteiligten wie zum Beispiele dem Vermieter.
Weil durch das Sozialcoaching konkrete Perspektiven eröffnet werden, wird der betroffene Mensch stabiler und sicherer im Hinblick auf seine Zukunft.

 

Diese individuelle Beratung und Betreuung auf professioneller Basis hilft betroffenen Menschen dabei, persönliche Ziele aktiv zu entwickeln und sie schrittweise zu erreichen, um das Leben so zu verändern, dass die eigene Steuerung wieder möglich wird. 


Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Wenn ich von einem Arbeitgeber mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement beauftragt werde, erarbeite ich zusammen mit dem Arbeitnehmer alle geeigneten, individuellen Möglichkeiten, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und sie auch bei eventuell fortbestehenden, gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen langfristig zu sichern. Stimmt der Arbeitnehmer zu, werden alle Beteiligten eingebunden und die passgenauen Maßnahmen organisiert und umgesetzt. Meine langjährige Tätigkeit in diesem Bereich hat mir gezeigt, dass sich durch dieses Verfahren Eingliederungschancen erhöhen oder am Ende des Prozesses für alle Seiten zufriedenstellende Lösungen gefunden werden. Offenkundig wurde auch, dass die Mitarbeiter dem Verfahren mehr vertrauen, wenn ich als externer Berater eingeschaltet werde.

Letztlich profitieren vom betrieblichen Eingliederungsmanagement Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Krankenzeiten oder die Fluktuation können verringert werden. Qualifizierte Mitarbeiter werden besser an das Unternehmen angebunden. Dadurch werden die Qualität der Arbeit, die Arbeitszufriedenheit und am Ende auch der Erfolg des Unternehmens gesteigert.

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das betriebliche Eingliederungsmanagement soll es Arbeitnehmern mit längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten ermöglichen, frühzeitig in ihren Betrieb zurückzukehren. Dabei soll eine vorteilhafte Situation für alle Beteiligten geschaffen werden.

 

Wesentliches Merkmal des betrieblichen Eingliederungsmanagements ist die Vertraulichkeit. Das Verfahren unterliegt der Schweigepflicht. Zudem ist es freiwillig.

 

Gesetzlich geregelt ist es im §167 SGB 9 und seit 2004 ist das BEM verpflichtend für jeden Arbeitgeber.